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30.05.2016

Blogreihe „Konsequente Rosacea-Therapie“ – Teil 3

Im dritten Teil unsere Blogserie geht es um die Hautpflege bei Rosacea (oder Couperose). Eine intakte Hautbarriere ist wichtig, um die Haut optimal auf die medikamentöse Behandlung vorzubereiten. Worauf Ihr dabei im Besonderen achten müsst, erfahrt Ihr hier.

Sanfte Hautreinigung – die Basis für reine Rosacea-Haut

Die tägliche Gesichtswäsche – morgens und abends – ist bei Rosacea besonders wichtig. Verwendet für Eure  Reinigung milde, seifenfreie Syndets und lauwarmes Wasser, um die Haut nicht unnötig zu reizen. Meidet vor allem „echte“ Seife, denn sie erhöht den pH-Wert der Haut. Auch sind normale Peelings für Rosacea-Haut ungeeignet, weil kräftiges Reiben die Haut zusätzlich reizt. Fruchtsäure oder enzymatische Peelings können hingegen verwendet werden, damit die Haut sanft und mild behandelt wird. Für eine professionelle Durchführung des Peelings wendet Ihr Euch am besten an eine Kosmetikerin Eures Vertrauens. So könnt Ihr Rötungen und Symptome vermeiden! :)
 

Gesichtsrötungen? Verwendet die richtigen Pflegeprodukte!

Genauso wichtig wie die regelmäßige und sanfte Reinigung bei Rosacea ist die Auswahl der richtigen Pflegeprodukte, die auf Eure empfindliche Rosacea-Haut abgestimmt sind. Besonders geeignet sind reizfreie Pflegeprodukte wie Cremes oder Lotionen, die deutlich mehr Wasser als Öl enthalten. Benutzt am besten Pflegepräparate mit Silikonölen, denn sie bilden keinen hautverschließenden Film, lassen sich leicht verteilen und sind daher bei Rosacea besser verträglich. Vermeidet insgesamt Pflegeprodukte mit reizenden Duft- oder Zusatzstoffen wie z. B. Menthol, Alkohole oder ätherische Öle. Viele Produkte sind speziell abgestimmt auf empfindliche und erkrankte Haut.
 

Extratipp: Keine fremde Creme nutzen!

Ein zusätzlicher Tipp für alle Pflegefaulen: Greift nicht aus Bequemlichkeit in die Cremetöpfe Eures Partners. Rosacea-Haut benötigt eine ganz individuelle Pflege!
 

Regelmäßige Hautpflege unterstützt die Rosacea-Therapie

Auch wenn die medikamentöse Therapie von Eurem Hautarzt nicht immer direkt anschlägt, lasst Euch nicht entmutigen und bleibt dran. Bei vielen Medikamenten – und dies nicht nur bei Rosacea – zeigt sich eine deutliche Wirkung der Behandlung erst nach mehreren Wochen. Führt zudem die tägliche Hautpflege genauso weiter wie bisher. Eine intakte Hautbarriere hilft Euch dabei, die Rötungen zu mildern und kann den Erfolg mit der medikamentösen Therapie unterstützen. Wir empfehlen, dass Ihr Euch hinsichtlich Pflegeprodukte und Inhaltsstoffe mit dem Hautarzt abstimmt. Oder Ihr lasst Euch von einer Kosmetikerin beraten. Sie kann Euch einige Expertenkniffe wie z. B. die Gesichtsmassage nach Soebye zeigen. Eine Anleitung zur Massage findet Ihr hier: http://www.rosacea-info.de/leben-mit-rosacea/gesichtsmassage.

 

Mehr von unserer Blogreihe "Konsequente Rosacea-Therapie" gibt es hier:

Teil 1 - Dran bleiben!
Teil 2 - "Das Gesichts-Erythem"

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